2012 und 2013: Veranstaltungen und weiteres Verfahren

Ab dem 3. April 2013 fand für die Dauer eines Monats eine erneute Behördenbeteiligung statt. Die Abwägung der Stellungnahmen wurde im August 2015 fertiggestellt.

Zur Gestaltung der Vorplätze des Bahnhofs Ostkreuz, die ihn an die umliegenden Stadtquartiere anbinden, wurde, initiiert von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, zwischen August 2012 und Februar 2013 ein Abstimmungsprozess durchgeführt, an dem Vertreter aller beteiligter Verwaltungen, des Vorhabenträgers Deutsche Bahn, die Betroffenenvertreter sowie interessierte Bürger und Anwohner teilnahmen. Der Prozess wurde von einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit und -beteiligung begleitet. Zum Auftakt wurde am 28. August 2012 dem “Runden Tisch Ostkreuz” das geplante Verfahren vorgestellt. Es folgten drei Planungssitzungen (u.a. mit Vertretern von Verwaltungen, der Deutschen Bahn und Betroffeneninitiativen) sowie ein öffentlicher Workshop am 14. November. Ergänzend dazu wurde auch eine Internetbeteiligung durchgeführt. Als Ergebnis des Planungsprozesses entstand ein Rahmenplan für die Bahnhofsvorplätze des Ostkreuzes, der im Februar 2013 veröffentlicht wurde. Den Bericht darüber und die aus diesem Abstimmungsprozess hervorgegangene Rahmenplanung finden Sie HIER.

16 Forderungen Kiezbeirat 21-05-12
Forderungen Kiezbeirat

Am 21. Mai 2012 führte der Bezirksstadtrat Herr Nünthel erneut ein Gespräch mit dem Kiezbeirat. In diesem Gespräch ging es vor allem um mögliche Auswirkungen, die die Änderungswünsche des Kiezbeirats noch vor der erneuten Behördenbeteiligung auf Planentwurf und -verfahren hätten. Das Protokoll zu diesem Gespräch finden Sie HIER.

Wichtige Anliegen des Kiezbeirats waren insbesondere: Verschieben der Bauflächen WA1 bis WA3 vom Ufer und dadurch Verbreiterung des Uferstreifens, Erhalt der Sichtachse zum Wasserturm, Durchquerungsmöglichkeit für Fußgänger und Radfahrer durch den Baukörper im Gebiet MK2 und damit Schaffung eines direkten Wegs von Stralau zum Ostkreuz sowie die Reduzierung der Höhe und Geschossfläche des Baukörpers MI5.

Am 26. März 2012 führte der Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilung Stadtentwicklung im Bezirksamt Lichtenberg, Herr Nünthel, ein Gespräch mit dem Kiezbeirat, in dem sich vor allem über Art und Maß der Bebauung im Plangebiet sowie die Möglichkeit einer laufenden Bürgerbeteiligung im Planungsprozess ausgetauscht wurde. Das Protokoll zum Gespräch können Sie HIER einsehen.

Am 28. Februar 2012 fand eine Einwohnerversammlung statt, in der die bisherige Planentwicklung sowie der aktuelle Stand des Bebauungplans XVII-4 „Ostkreuz“ ausführlich vorgestellt wurden. Die Powerpoint-Präsentation zur Veranstaltung finden Sie HIER.

Am 16. Januar 2012 luden die Initiativen rund ums Ostkreuz zu einer Bürgerveranstaltung zum Baugebiet „An der Mole“ ein. An diesem Abend wurden die bisherigen Planungen, die fünf Wettbewerbsentwürfe des Gutachterverfahrens von 2009 sowie die Forderungen und Änderungswünsche der Bürgerinitiaven vorgestellt. Die zahlreichen Veranstaltungsteilnehmer konnten auf Fragebögen ihre Meinungen und Ideen zur geplanten und von ihnen gewünschten Bebauung äußern. Die Auswertung und die Ergebnisse der Befragung können Sie HIER nachlesen.


Artikel entnommen aus: www.Bebauungsplan-Ostkreuz.de
(www.bebauungsplan-ostkreuz.de) am